Lauf a.d. Pegnitz – Über 60 Gäste folgten der Einladung zur Veranstaltung „Auf ein Wort“ mit der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, MdL. Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten die Chance für einen offenen Austausch über Demokratie, kommunale Verantwortung und die Zukunft Laufs.
Begrüßt wurden neben Ilse Aigner unter anderem der Landtagsabgeordnete und CSU- Kreisvorsitzende Norbert Dünkel, MdL, Bundestagsabgeordneter Ralph Edelhäußer, MdB, sowie die frühere Europa- und Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler.
Die Moderation und Begrüßung übernahm Bürgermeisterkandidatin Nina Bezold, die auch ihre fünf Schwerpunktthemen für Lauf vorstellte: eine verlässliche Infrastruktur mit Gleichklang zwischen Kernstadt und Ortsteilen, beste Rahmenbedingungen für Familien, starke Unterstützung des Ehrenamts, eine moderne und serviceorientierte Verwaltung so- wie eine enge Partnerschaft mit der lokalen Wirtschaft. „Zukunft ist kein Zufall, sondern Entscheidung“, betonte Bezold und unterstrich ihren Anspruch, Lauf vorausschauend und generationengerecht zu gestalten.
Im Mittelpunkt des Formates standen die Impulse von Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Sie hob hervor, was eine stabile Demokratie ausmacht: einen Staat mit klarer Gewaltenteilung, unabhängigen Journalismus sowie Bürgerinnen und Bürger, die aktiv für demokratische Werte eintreten. „Demokratie ist nicht selbstverständlich – wir müssen sie stärken, schüt- zen und jeden Tag neu mit Leben füllen“, so Aigner.
Ausgangspunkt der Einladung war zudem die Initiative „Bavaria ruft“, deren Schirmherrin Aigner ist. Sie ermutigt überparteilich Frauen, politische Verantwortung zu übernehmen. Nina Bezold verwies in diesem Zusammenhang auf ihre lokalen Projekte wie den Laufer Weltfrauentag, der in diesem Jahr bereits zum siebten Mal am 7. und 8. März in Lauf gefeiert wird.
Für Auflockerung sorgte eine „Entweder-oder“-Fragerunde, in der Ilse Aigner mit Humor und Schlagfertigkeit auf Fragen wie „Seehofer oder Söder?“ sowie „Dirndl oder Hosenanzug?“ antwortete und damit persönliche Einblicke jenseits des politischen Alltags gab.
Im anschließenden Dialog mit dem Publikum ging es um kommunale Finanzen, die Stär- kung des Ehrenamts, den Umgang mit Populismus und um die Frage, wie mehr Menschen – insbesondere Frauen – für politische Verantwortung gewonnen werden können. Aigner würdigte dabei ausdrücklich das Engagement vor Ort: „Kommunalpolitik ist das Fundament unseres Staates. Hier erleben die Menschen ganz konkret, ob Politik funktioniert.“


