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Wo drückt der Schuh bei den Laufer Unternehmen?

Wir wollten wissen, welche Themen unsere heimische Wirtschaft umtreibt und haben hingehört.

Im Imbiss der Metzgerei Weber in der Johannisstrasse haben wir zum Laufer Unternehmens-Talk eingeladen. Neben unterschiedlichsten lokalen Unternehmerinnen und Unternehmern aus Handwerk, Landwirtschaft, Baugewerbe, Einzelhandel und Finanzwesen, begrüßten wir außerdem Klaus Holetschek MdL. Der ehemalige Gesundheitsminister steht heute an der Spitze der stärksten Fraktion im Landtag, der CSU.

Manfred Weber stellte sein Projekt zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte vor. Seine beiden vietnamesischen Auszubildenden werden nun drei Jahre jeweils zur Fleischereifachverkäuferin und zur Metzgerin ausgebildet. Bevor sie nach Lauf kamen, lernten sie bereits ein Jahr deutsch. Ihr Fleiß und ihre Freundlichkeit beeindrucken die Webers, weshalb sie sehr dankbar für das Ausbildungsprojekt des Fleischereiverbandes sind.

Fach- bzw. generellen Personalmangel bestätigen alle Anwesenden. Selbst Planer und Ingenieure fehlen laut Stadtrat Harald Meyer, der mit seinem Ingenieurbüro froh darüber ist, dass er einige ehemalige Kollegen stundenweise aus dem Ruhestand zurückholen kann.

Wie nun den Fachkräftemangel überwinden?

Klaus Holetschek betont die Anstrengungen, die die Bayerische Staatsregierung bereits unternommen hat, wie etwa die Stärkung der Ausbildung und der beruflichen Bildung. Im Handwerk durch die Einführung einer kostenlosen Meisterausbildung. Anhand von Webers Ausbildungsprojekt sehe man, dass qualifizierte Zuwanderung unerlässlich sei, so Holetschek, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen. Anerkennungsverfahren müssen beschleunigt und Fachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. Jedoch brauche es auch mehr Anreize, um die Menschen wieder zur Arbeit zu motivieren, wie etwa steuerfreie Überstunden oder die Überarbeitung des Bürgergeldes.

Auch sage man der Bürokratie den Kampf an. Kopfnicken bei allen Anwesenden. Dokumentationspflichten und überbordende Bürokratie seien die Killer des unternehmerischen Tuns. Fehlende Steuereinahmen zeigen wie trüb es um die Wirtschaft allgemein in Deutschland bestellt ist. Hier stemme man sich in Bayern nun mit einem Modernisierungs- und Beschleunigungsprogramm voll dagegen.

Das Programm umfasst Bürokratieabbau, Digitalisierung, Energie, Fachkräfte und Mittelstandsfinanzierung. Denn die Menschen dürfen nicht länger das Gefühl haben, dass Regeln und Vorschriften sie erdrücken. Es gehe darum, Bürokratie abzubauen, aber auch darum, künftig unnötige Bürokratie effektiv zu vermeiden. Der Staat ist für den Bürger da und sollte daher schneller, einfacher und direkter vorgehen. Der Staat müsse den Menschen und vor allem den Unternehmen die Freiheit geben, damit sie selbst etwas gestalten, bei dem sie auch Herr des Handelns sind.

Wir bedanken uns für den Besuch und die Möglichkeit, Laufer Interessen auf landespolitischer Ebene zu positionieren. Die Stärkung der heimischen Unternehmern bleibt unser Bestreben auch in Zukunft.

Herzliche Grüße, Ihre Nina Bezold
Zweite Bürgermeisterin

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